"I gotta feeling"
Sonnenschein weckte mich heute morgen sehr früh! Ich hatte heute noch frei und wusste nicht was ich machen soll. Ich rief also Eilenn ein anderes Au pair an, deren Nummer ich von Carolyn bekommen hatte und wir verabredeten uns für den Abend. Aber ich wusste immer noch nicht was ich den Tag über machen soll. Ich ging also erst mal Eva suchen, die heute noch keine Schule hatte. Dann bekam ich einen Anruf von Sandra. Sandra ist ein ehemaliges Au pair, das auch in St Ives gewohnt hat und jetzt über die Semesterferien zurückgekommen ist. Sie wollte den schönen Tag nutzen um in die Stadt zu gehen und fragte mich ob ich sie nicht begleiten möchte - der Tag war gerettet! Sie holte mich ab und wir fuhren zusammen zur nächsten train station. Auf dem 30 minütigen Weg in die Stadt, konnte ich Sandra ein bisschen kennen lernen und merkte sehr schnell dass wir uns gut verstehen. Wir fuhren über die Harbour Bridge und meine Vorfreude schien ins unendliche zu steigen. Dieses Gefühl wurde dann aber noch gesteigert als wir den Zug verlassen hatten und mitten in der Stadt standen. Vollkommen überfordert, war ich froh, dass Sandra sich auskannte damit ich die Stadt in mich aufnehmen konnte! Anders als in anderen Städten, schien es hier keine hektischen Menschen zu geben die von einem Ort zum anderen hetzten. Auch der Stadtlärm den ich kannte existierte hier nicht! Wir liefen vom Hauptbahnhof am Chinatown vorbei zum Darling harbour. Gerade Mittagszeit saßen hier viele Menschen in ihrer Mittagspause und genossen die Sonne. Und mich überkam ein Gefühl von Sonne, Sommer und am richtigen Platz zu sein, das überhaupt nicht zu beschreiben ist! Denn obwohl es für Touristen schön gemacht ist, erlebte man einen normaler Stadtteil mit Menschen die ihrer täglichen Arbeit nachgehen und nur hin und wieder sah man eine Kamera! Wir liefen weiter durch die town hall über den Hyde Park zur Georges street, die haupt Einkaufsstraße in Sydney. Allerdings anders als bei uns, gibt es hier nicht ein Shopping-Laden neben dem anderen. Denn zum richtigen Shoppen (Kleider) gibt es viele Einkaufszentren! Hier in der George Street gab es auch Läden für reichere, wie z.B. Louis Vuitton, Burberry.......! Ansonten konnte man überall was zu essen kaufen und ich entdeckte meinen ersten Cupcake-Laden! Da ich noch nie zuvor in einer Stadt war, mit so großen Hochhäusern, schaute ich immer wieder nach oben und war jedes mal aufs neue fasziniert. zwischen normalen mehrstöckigen Stadthäusern ragten immer wieder moderne Bauten hervor, mit viel Glas und Stahl. Aber dennoch kam die Natur nicht zu kurz und überraschte mich immer wieder mit tollen Bäumen und Grünflachen! Diese Bilder kann man nicht in Worte fassen und ich kann dazu einfach nur sagen, einen schöneren Ort kann es auf der Welt nicht geben! Und dann auf einmal, waren wir in dem ältesten Stadtteil von Sydney genannt „the rocks“. Hier war alles wieder auf eine mir bekannte Größe zusammengeschrumpft. Auch die Löwenbräu-Gaststätte kam mir sehr bekannt vor und direkt daneben konnte man in vieles im Stil der Aborigines kaufen!
Unser nächster Stop war direkt unter der Brücke gegenüber vom Opernhaus, aber auch hier waren kaum Touristen unterwegs. Erst als wir an die Fähranlegestelle und dem Opernhaus immer näher kamen hörte und sah ich mehr Ausländer als Australier! Am botanischen Garten hinter dem Opernhaus hatte man noch mal eine wahnsinnig schöne Aussicht auf den Kontrast zwischen Natur und modernen Gebäuden!
Unser nächster Stop war direkt unter der Brücke gegenüber vom Opernhaus, aber auch hier waren kaum Touristen unterwegs. Erst als wir an die Fähranlegestelle und dem Opernhaus immer näher kamen hörte und sah ich mehr Ausländer als Australier! Am botanischen Garten hinter dem Opernhaus hatte man noch mal eine wahnsinnig schöne Aussicht auf den Kontrast zwischen Natur und modernen Gebäuden!
Vollkommen erschöpft beschlossen wir nun uns auf den Rückweg zu begeben der uns durch die Town hall führte. Dort in einem kleinen Laden lief von David Guetta das Lied Titanium, das mich an den wundervollen Sommer zu hause erinnern lies. Dabei überkam mich ein Gefühl von Heimweh, aber nicht so dass ich nach Hause wollte sondern eher, dass ich alle meine Freunde hier haben möchte, um mit ihnen meine Erlebnisse zu teilen!
Wieder zu Hause angekommen, kam Eva sofort auf mich zu gerannt und sagte dass sie mich vermisst hat! Also sprang ich ganz schnell unter die Dusche und verbrachte den Nachmittag und Abend mit den Kindern. Völlig erschöpft von den ganzen neuen Eindrücke schlief ich bereits um 10 Uhr ein.