Wow vor einer Woche bin ich hier angekommen, ich kann es immer noch nicht glauben. Einerseits kommt es mir so vor, als wäre ich schon ewig hier, andererseits kann ich es nicht fassen, so viel in so einer kurzen Zeit erlebt zu haben! Ich habe bereits jetzt zwei wunderbare Freundinnen getroffen, die heute auch mit Frühstück vorbei kamen. Eva freute sich natürlich auch, dann hatte sie mehr Leute zum spielen. Obwohl sie eigentlich keinen Entertainer braucht. Ich war wirklich erstaunt, dass sie sich über eine Stunde mit dem Hund beschäftigt, mit ihm gespielt und rumgetobt hat. Dann bauten wir noch eine Höhle in der sie lange spielte und so konnten wir Mädels uns in aller Ruhe unterhalten und ein ausgiebiges Frühstück haben. Wir spielten dann noch mit Eva duck,duck,goose („der Fuchs geht um“) und so verflog der Vormittag wieder ohne Probleme. Mit Marcus war es da schon wieder schwieriger. Damit mir aber nicht die Decke auf den Kopf fällt und die Langeweile zurückkommt bin ich mit dem Hund rausgegangen und eine Runde gejoggt. Es tat so unglaublich gut, sich mal wieder richtig zu bewegen, so dass ich frisch und erholt mit Marcus den Nachmittag mit spielen verbrachte, während Eva bei einer Freundin war!
Endlich Wochenende, wollte ich eigentlich weg gehen. Es schien mir dann aber ein bisschen zu riskant mit fremden Menschen irgendwo auszugehen, wo ich mich nicht auskannte und nicht mal wusste wie ich da hingelangen kann. Also ging ich zu Sandra, die Babysitten musste und das war die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Erst mal vollkommen überwältigt von dem Konsumrausch der hier in Australien herrscht, war ich auch sehr erstaunt, dass die Kinder auch in anderen Familien sehr gut erzogen sind und Manieren haben. Da ich leider fahren musste, konnte ich mir kein Glas Wein gönnen, der dort in Mengen vorhanden ist. Denn Australier sind bekannt dafür dass sie sehr viel trinken und das obwohl der Alkohol hier sehr teuer ist. Zurück vom Abendessen kam das befreundete Paar der Eltern noch mit rein auf einen Drink. Und ich stand zum ersten Mal einem richtigen Australier gegenüber, so wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Sehr ruhig ausgeglichen und kaum zu verstehen wegen dem australischen Akzent. Wir redeten noch eine Weile bis alle ins Bett gingen außer Sandra, Ihr Gastdad und ich. Schon bekannt dafür, dass er keinen Alkohol verschmäht, wurde noch eine Flasche Wein geleert und ohne irgendwelche Sprachprobleme über jedes Thema geredet. Vollkommen übermüdet fand ich ohne Probleme den Weg nach Hause. Und es kam mir nicht einmal seltsam vor auf der linken Seite zu fahren, im Gegenteil ich konnte es mir nicht mal mehr vorstellen wie es ist rechts zu fahren!

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